TSG Volleyballer zahlen Lehrgeld – 0:3 Heimschlappe gegen die TuS Kriftel

Nach dem Heimspiel gegen die TuS Kriftel waren die Gesichter der TSG Volleyballer erstmal lang. In nur etwas mehr als 75 Minuten hatte es eine klare 0:3 (17, 22, 22) Heimschlappe gegen die Gäste aus Hessen gesetzt. Über die gesamte Partie zeigten die Krifteler den Aufsteigern aus Baden, dass in der dritten Liga ein anderer Wind weht, als in der Regionalliga. Vor allem in Punkto Abwehr und (Punkt-)Chancenverwertung waren die Unterschiede der beiden Teams deutlich und zudem spielte mit dem erst 18 jährigen Marius Büchi der überragende Akteur der Partie im Krifteler Trikot. Für TSG Trainer Torsten Kirchhardt ist die Niederlage kein Beinbruch (“Kriftel ist ein Team, dass sicher in der Tabelle oben mitmischen wird, da kann man mal verlieren”). Gleichwohl aber konnte und wollte er die von seinem Team gezeigten Schwächephasen nicht schönreden (“Wir müssen dringend unsere Abstimmungsprobleme abstellen und mit mehr Präzision in allen Elementen arbeiten, sonst wird das in dieser Saison eng”).

Die TSG startete gegenüber dem Auftaktsieg gegen Konstanz mit gleich vier Veränderungen in der Startformation. Für Marko Kienast und Markus Wintergerst starteten Julian Kallfass und Neuzugang Seyar Rahmani. Beide Spieler hatten sich im Training mit guten Leistungen für einen Einsatz empfohlen. In der Mitte startete Flo Ebert für Matthias Reinstädt (Knie) und Torsten Kirchhardt selbst übernahm die Spielmacher-Rolle von Steffen Schad. Die neu formierte TSG kam auch ganz gut in die Partie, musste aber ab dem Stand von 6:8 eine lange Aufschlagserie des Kriftelers Felix Blume hinnehmen. Die Gäste erspielten sich über starkes Block und Abwehrspiel einen massiven Vorsprung (8:16), den sie routiniert zum Satzgewinn nach Hause fuhren. TuS Routinier Philipp Lintner erkannte selbstkritisch: „In Satz 1 war unser Aufschlag unterirdisch – ich glaube wir haben Kriftel 6 oder 7 direkte Punkte geschenkt. Wenn Du dann im eigenen Sideout wackelst, kannst du nicht gewinnen.“
In den Sätzen zwei und drei konnte die TSG besser ins Spiel finden, doch immer wieder zeigte sich bei den Hausherren, dass sie noch nicht zu 100% eingespielt ist. Die Gastgeber konnten sich zwar immer wieder Punktchancen erarbeiten, die Spieler brachten sich aber ein ums andere mal mit Unsauberkeiten in Spielaufbau und Angriff selbst um den Lohn. Besonders schmerzhafte Beispiele solcher Situationen beendeten immer wieder gute Blankenlocher Phasen – so beispielsweise in Satz zwei beim Stand von 21:23, als eine schlechte Krifteler Annahme direkt von der TSG ins Aus geschlagen wurde. Auf der anderen Netzseite hingegen wurde vorgemacht, wie man seine Chancen nutzt. Kriftels Abwehr entschärfte immer wieder die Angriffe der TSG und münzte die sich bietenden Chancen – meist über den bereits erwähnten Diagonalspieler Büchi – effizient in Punkte um.
Kirchhardt und Co veränderten in den Sätzen 2 (Kienast für Kallfass, Schad für Kirchhardt) und 3 (Wintergerst für Rahmani) die Aufstellung, doch der richtige Durchbruch wollte, wie am Ergebnis abzulesen ist, nicht wirklich gelingen. Auf der positiven Seite konnte die TSG in der Spielanalyse zumindest verbuchen, dass sie sich auch bei höheren Rückständen nie aufgab und immer wieder herankämpfte. Kirchhardt: “Das war uns auch vor heimischem Publikum wichtig, uns nicht in unser Schicksal zu ergeben sondern uns reinzuhängen.” Die Einstellung stimmt also, jetzt muss die Leistung (wieder) kommen.

Das TSG Trainerteam wir in der kommenden Woche im Training an den erkannten Schwächen arbeiten lassen und das Team ist in der Pflicht, sich auswärts beim Internat Frankfurt verbessert zu zeigen zu punkten.

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