Blankenloch besteht ersten Test

Torsten Kirchhardt, Spielertrainer des Drittligateams der TSG Blankenloch) konnte gegen 18:00 zufrieden zu seinem Familienfest abreisen, denn er und sein Team hatten den ersten Test der neuen Saison erfolgreich bestanden. MIt 3:1 (-21, 18, 22, 13) hatte seine Mannschaft die Gäste vom MTV Ludwigsburg in die Schranken verwiesen und dabei sowohl das Fehlen von Leistungsträger Benny Loritz als auch einen 1:0 Satzrückstand weggesteckt.In einer über weite Strecken guten Drittligapartie setzte sich die TSG gegen die etwas dynamischeren Gäste mit Geduld und taktischer Disziplin durch. 
Kirchhardt musste gleich im ersten Spiel kreativ werden und sein Team komplett umstellen. Das Fehlen von Benny Loritz wurde kompensiert indem Marko Kienast von der Diagonalen auf die Aussenposition wechselte und damit mit Seyar Rahmani und Libero Juraj Valovic die Annahmefraktion bildete. Die frei gewordene Position besetzte Dauerbrenner Philipp Lintner. Die Mitte wurde wie gewohnt von Stefan Hornung und Flo Ebert besetzt und im Zuspiel schenkte Kirchhardt Steffen Schad das Vertrauen (Randnotiz: das macht damit seit der Saison 98/99 die 23. Spielzeit am Stück, in der Schad / Lintner gemeinsam am Netz stehen).
Die Begegnung begann ausgeglichen (9:9). Bei Blankenloch setzten sich immer wieder Hornung und Ebert durch, während bei Ludwigsburg die Aussenangreifer Tomic und Winter spielbestimmend waren. Bezeichnend war aber, dass Blankenloch im Bereich Aufschlag / Block / Abwehr nicht ins Spiel kam – ab dem Stand von 8:6 konnte die TSG bei eigenem Service kein einziges ‘Break erspielen’ und so konnten sich die Gäste zur Satzmitte absetzen (14:16).  Bei 16:18 kam Neuzugang Thomas Heidebrecht im Zuspiel für Schad, doch Ludwigsburg setzte nochmal nach und bei 18:22 war die Vorentscheidung für den Satz gefallen (21:25).
Ab Satz 2 kam die TSG aber dann besser in Tritt, der spätere MVP Heidebrecht setzte immer wieder Rahmani und Kienast in Szene und die beiden TSG Angreifer machten den Ball ein ums andere Mal mit dem gegnerischen Spielfeld bekannt. Auch die von Kirchhardt vorgegebene Umstellung der Aufschlagtaktik zeigte Wirkung, so dass Block und Abwehr besser vorbereitet wurden und einige Breaks erzielt werden konnten (5:6 auf 7:6 und 8:7 auf 10:7). Blankenloch hielt den leichten Vorsprung bis in die Satzendphase und steckte auch einen kurzen Zwischensprint der Gäste weg (19:14 auf 19:17), ehe Heidebrecht mit guten Aufschlägen die letztlich entscheidende Serie (24:17) vorbereitete. Da verzieh ihm sein Trainer auch einen kleinen „Denk-Aussetzer“ beim Satzball, der letztlich aber ohne Konsequenz blieb (25:18).
Satz 3 war so eng wie der Endstand von 25:22 vermuten lässt. Beide Teams nutzen all ihre Auszeiten. Die Gäste erwischten zunächst einen guten Start (2:5), Blankenloch konterte (13:11, 17:13, 22:18). Am Satzende mussten die Hausherren noch eine letzte Serie der Gäste hinnehmen (22:20), setzten sich aber letztlich durch. Gerade in diesem dritten Durchgang entwickelten sich immer wieder längere Ballwechsel, die die nun kämpferisch wirkenden Gastgeber häufiger für sich entscheiden konnten.
In Satz vier dauerte es nicht lange, ehe sich bei Ludwigsburg abzeichnete, dass an diesem Tage nichts Zählbares herausspringen sollte. Die taktische Umstellung, Winter auf die Diagonale zu nehmen, zeigte kaum Wirkung. Für Blankenloch versenkten Lintner, Kienast und Rahmani weiter solide ihre Angriffe während Ludwigsburg häufiger nicht das Feld traf, sondern Block, Abwehr, das Aus oder das Netz. Dazu stellten die TSG Aufschläge die Schwaben weiterhin vor große Probleme (Lintner von 3:3 auf 8:3 und Rahmani von 9:5 auf 12:5, Heidebrecht von 15:8 auf 19:8). Bezeichnenderweise wurde die Partie mit einem Aufschlagfehler der Gäste beendet (25:13).
“Die drei Punkte zu Beginn der Saison tun uns gut und geben Sicherheit.” so Kirchhardt nach der Partie. “Genauso wichtig wie die Punkte ist für mich aber, dass ich weiss dass wir Rückstände verarbeiten können und dass wir flexibel sind, was die Aufstellung angeht. Wenn wir sogar das Fehlen eines Spielers wie Benny kompensieren können und punkten, dann stimmt mich das etwas positiver bezüglich der langen Saison”. Die nächste Partie bestreitet die TSG am kommenden Sonntag in Rottenburg.    

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