TSG weiterhin ohne Sieg im neuen Jahr

“Wir haben in wenigen entscheidenden Situationen zu lange gebraucht, um den Ball totzumachen und die Fellbacher Aussenangreifer ab Satz zwei nicht mehr in den Griff bekommen. Das war letztlich der Unterschied.” so die Analyse von TSG Trainer Torsten Kirchhardt nach der 1:3 (19, -21, -24, -20) Auswärtsniederlage in Fellbach. Kirchhardt war zwar mit dem Spiel seiner Mannschaft durchaus zufrieden (“Das war signifikant besser als letzte Woche.”) und lobte vor allem den Urlaubsrückkehrer Marko Kienast für eine starke Partie auf der Diagonalen, aber dass das Team in beiden Partien in 2020 bisher das Nachsehen hatte wurmt Kirchhardt schon. “Verlieren macht ja keinen Spass – jetzt muss bald mal wieder ein Sieg her!” so der Macher bei der TSG.
Nach einem sehr starken ersten Satz, in dem die Gäste in allen Elementen eine gute Leistung zeigten und Block und Abwehr der Schwaben vor große Probleme stellten (25:19) verlief auch der zweite Satz anfangs im Sinne der Badener (14:12). Doch dann stellten die Gastgeber um, brachten einen neuen Mittelblocker und vor allem den späteren MVP Timo Koch auf der Aussenposition. In der Folge stabilisierte sich das Fellbacher Spiel. Ab 17:17 dann de entscheidende Sequenz. Zunächst brachten die TSG Angreifer gleich zweimal den Ball nicht auf den Boden (zumindest nicht im Feld der Gäste), dann ging eine 50/50 Entscheidung auf der Netzkante zu Ungunsten der TSG aus und im Anschluss strauchelte die TSG Annahme und schon hatten die Fellbacher einen vorentscheidenden Vorsprung (17:22), den sie souverän ins Ziel fuhren (21:25).
Satz 3 in der ausgeglichenen Partie auf gutem Drittliganiveau entwickelte sich zum Krimi. Zunächst zog die TSG leicht davon (16:12), ehe Fellbach konterte (19:20, 21:23). Blankenloch kämpfte, verwandelte eine erfolgreiche Abwehr von Benny Loritz zum Ausgleich (23:23) und wehrte noch den ersten Satzball ab (24:24). Doch beim zweiten Satzball konnte Blankenloch abermals den Ball nicht auf den Boden bringen und der Gegenangriff der Hausherren bescherte ihnen die 1:2 Satzführung.
In Satz 4 wollten die Schwaben den sprichwörtlichen Sack zumachen und machten mit dem Selbstvertrauen der 2:1 Satzführung im Rücken mächtig Druck. Die Gäste kämpften tapfer, mussten aber immer einem leichten Rückstand hinterher laufen (14:15). Dann hatte die TSG wieder eine dieser verhängnisvollen Phasen. Für 3 Minuten lief nichts mehr zusammen – 3 erfolglose Angriffe und zwei Annahmewackler, dazwischen beide Auszeiten ohne Wirkung, und schon war das Spiel quasi entschieden (14:21). Noch ein letztes kurzes Aufflackern von 15:23 auf 19:23, ehe die Schwaben in einem sehr umkämpften Ballwechsel das Glück des Tüchtigen hatten und einen Ball ins Blankenlocher Feld würgen konnten. Danach war der Drops gelutscht und die Fellbacher konnten feiern.   
Die nächste Partie für die Blankenlocher findet am kommenden Samstag um 19:00 zu Hause statt. Zu Gast ist die Mannschaft aus Waldgirmes, die auf eine Revanche für den 3:2 SIeg der TSG im Hinspiel drängen wird

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