Zurück in der Spur

Die TSG aus Blankenloch ist wieder in der Spur. Nach zwei Niederlagen, zuhause gegen Stuttgart und auswärts in Fellbach, hat das Team von Spielertrainer Torsten Kirchhardt gegen den TV Waldgirmes die volle Punkteausbeute geholt. Der 3:0-Sieg (29:27, 25:13, 25:23) sieht, auch aufgrund des deutlichen zweiten Satzes, nach einer klaren Angelegenheit aus –  die Leistung der Hausherren schwankte jedoch im Verlaufe der Partie mehrfach bedenklich, fiel jedoch nicht.

Der erste Satz beginnt mit einem klassischen Fehlstart: über die Spielstände 0:4, 5:11, 11:17 legen sich die Gastgeber eine ordentliche Bürde auf, bevor sich insbesondere die Annahme stabilisiert und die anfangs verheerende Fehlerquote im Aufschlag langsam auf ein erträglicheres Maß sinkt. „Wir sind über weite Strecken des ersten Satzes mit dem Kopf noch in der Kabine gewesen – da hat wirklich wenig funktioniert“ ärgert sich Trainer Kirchhardt über den Auftritt seiner Mannschaft zu Beginn des Spiels. „Aber man hat gesehen, dass wir in der Lage sind guten Druck auf den Gegner auszuüben, wenn wir Fehler abstellen und konsequent unsere Chancen nutzen. Dass wir den ersten Satz hintenraus noch für uns entscheiden spricht einerseits natürlich für den Kampfgeist und die Abgezocktheit des Teams, aber ganz unverdient wäre ein 0:1-Satzrückstand hier nicht gewesen.“ Tatsächlich berappelt sich sein Team nach dem deutlichen Rückstand und kämpft sich Stück für Stück an seinen enteilten Kontrahenten ran. Dennoch halten die Gäste beim 20:23 und Aufschlag Blankenloch noch alle Trümpfe in ihrer Hand. Florian Ebert zeigt sich in dieser Phase jedoch unbeeindruckt. Er bringt mit gleich drei starken Aufschlägen und einer gelungenen Abwehraktion seine Mannschaft wieder auf die Siegerstraße. Ein krachender Block von Stefan Hornung zum 23:23 meldet endgültig die Ambitionen der Hausherren an, diesen ersten Satz doch noch gewinnen zu wollen. Ein Satzball der Hessen muss noch abgewehrt werden, bevor Blankenloch bei 25:24 erstmals die Führung übernimmt. Benny Loritz macht dann bei 29:27 im Angriff den Deckel auf einen Satz, an dessen Gewinn die wenigsten der lautstarken Fans in der Halle zu glauben gewagt haben dürften.

Satz 2 ist schnell erzählt: Während sich Waldgirmes noch vom Ende des ersten Satzes zu erholen scheint, ist Blankenloch nun endgültig im Spiel angekommen. Der Druck im Aufschlag stimmt nun, die Abwehr funktioniert und die Chancen im Angriff werden konsequent genutzt. Mit 25:13 geht der Satz deutlich zu Gunsten der Gastgeber aus.

Wie so häufig folgt im Volleyball auf einen überdeutlichen ein eher enger Satz. Dies ist auch in diesem Spiel der Fall. Zwar können die Hausherren an die Leistung des zweiten Satzes direkt anknüpfen und über die Spielstände 6:1 und 12:7 davonziehen – einige Schwächen in der Konzentration und die fehlende letzte Konsequenz in vielen Aktionen machen den Vorsprung jedoch schnell wieder zu Nichte. Über 15:13 und 20:20 gelingt es Waldgirmes, wieder zurück ins Spiel zu finden. Es entwickelt sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen in dem schlussendlich Marko Kienast mit einem kraftvollen Aufschlag und mehreren erfolgreichen Angriffen den Unterschied macht – ihm ist es auch vorbehalten den Satz- und Matchball zum 25:23 zu verwandeln.

Damit wandern drei wichtige Punkte auf das Konto der Badener, die ihren zweiten Platz festigen und den Abstand auf die hinteren Ränge vergrößern. „Ich bin froh, dass wir die drei Punkte heute hier behalten haben. Wir haben uns heute in manchen Phasen das Leben selbst schwer gemacht, aber schlussendlich geht ein 3:0 in die Bücher und das ist es ja, was am Ende zählt. Trotzdem müssen wir gegen Ludwigsburg kommendes Wochenende konstanter auftreten, um auch dort Zählbares zu holen“. Mit Ludwigsburg wartet der aktuell Tabellenvierte auf die Badener und anschließend sind die enteilten Tabellenführer aus Bliesen (15.Februar, 16 Uhr) und der SV Fellbach (22.Februar, 16 Uhr), der derzeit auf Rang 3 rangiert, zu Gast in Blankenloch.

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