Wir sind dann mal Meister!

Bereits um 19:20 waren am vergangenen Samstag die Weichen zu Gunsten einer Meisterschaftsfeier der TSG Blankenloch gestellt. Der Tabellenführer der Regionalliga Süd hatte im letzten Saisonspiel gegen die Gäste aus Bad Waldsee den ersten Satz gewonnen und damit den Titel klargemacht. Keine Rechenspiele, kein banges Warten auf das Ergebnis aus Freiburg, wo der letzte verbliebene Titelkonkurrent aus Rohrbach (letztlich Tabellendritter) spielte. Die TSG war Meister.
Meistermacher Torsten Kirchhardt hatte das zweite Mal in der Saison den ganzen Kader zur Verfügung und schickt dieselbe Startformation wie in der Vorwoche in Botnang aufs Feld. Vor einer tollen Kulisse zeigten die Wombatz lediglich am Satzanfang Nerven (4:8 Rückstand), ehe sie den eigenen Spielrhythmus fanden und die ersatzgeschwächt angereisten Gäste nach und nach in die Schranken verwiesen (25:20). Im Anschluss wechselte Kirchhardt und gab allen 10 Akteuren Spielzeit. Satz 2 begann fahrig, die TSG belohnte sich aber mit einer Aufholjagd am Ende und holte sich die 2:0 Führung (25:23). Doch in den Sätzen 3 und 4 schien die TSG im Kopf schon bei der Meisterfeier zu sein – reihenweise landeten Angriffe im Aus und im Block der Gäste. Bad Waldsee schaffte den Satzausgleich (20:25, 21:25). “Vor allem Satz 3 war zum Haare raufen.” analysierte Diagonalspieler Philipp Lintner nach der Partie. “Hier haben wir ohne Übertreibung 8 Punktballchancen und verwandeln keinen einzigen – wir hätten schon viel früher feiern können”.
So kamen die TSG Zuschauer noch in den Genuss eines fünften Satzes, dem der junge Stefan Hornung mit starken Blockaktionen von Beginn an seinen Stempel aufdrückte. Nach dem Seitenwechsel (8:3) gab es keinen Zweifel mehr am Ausgang des Matches (15:7) und die Spieler konnten sich ausgelassen feiern und feiern lassen.
So zog Blankenloch einen Schlussstrich unter eine starke Saison, in der die neue Mischung aus jungen Spielern und alten Hasen sich oft als die richtige erwies. Lediglich gegen Ende der Saison, als der Titel plötzlich eine realistische Option wurde, schien das Team ins Flattern zu kommen – Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten Rohrbach und Ludwigsburg machten das geschehen nochmal spannend, doch die TSG riss sich am Riemen, überzeugte in Botnang und letztlich auch in der letzten Partie zu Hause.
“Es ist schon eine positive Überraschung, wie schnell wir eine funktionierende Einheit geworden sind, obwohl der halbe Kader in dieser Saison neu war. Wir haben schnell eine Identität für Spiel gefunden und diese auch konsequent beibehalten.” freute sich der Vater des Erfolgs nach der Partie bei einem kleinen Bier.  “Vor allem haben wir uns gegen die Teams aus dem unteren Tabellenbereich keine Blöße gegeben – das hat uns den Titel beschert.”
Nun gilt es für Kirchhardt und Kollegen, innerhalb von einer Woche die Entscheidung über einen Aufstieg in die Dritte Liga zu fällen. Dass der Kader in diesem Fall noch etwas verstärkt werden müsste ist eine Fragestellung derer man sich bei der TSG gerne annehmen wird.
Regionalligameister 2017/2018 sind: Florian Ebert, Stefan Hornung, Ludwig Kästel, Julian Kallfass, Torsten Kirchhardt, Philipp Lintner, Matthias Reinstädt, Steffen Schad, Louis Westermann, Tim Westermann.18

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