Abschlussniederlage trübt die erfolgreiche Saison nur leicht

Das hatten sich Torsten Kirchhardt und Co etwas anders vorgestellt. Im Saisonfinale zu Hause gegen den SV Fellbach wollte die TSG mit einem Sieg eigentlich die Vizemeistermeisterschaft klarmachen und so ein Ausrufezeichen unter eine erfolgreiche Saison setzen.

Doch gegen das namhafte Ensemble aus dem Stuttgarter Vorort reichte es leider nicht ganz. Am ende stand eine 1:3 Niederlage (18:25, 25:20, 22:25, 25:27) zu Buche und Blankenloch landete im Abschlussklassement auf Rang 3.

„In den entscheidenden Situationen waren wir zu anfällig im eigenen Spielaufbau gegen gut servierende Gegner.“ analysierte Kirchhardt nach der Partie. „Und im Aufschlag haben wir zu wenig Druck entwickelt und dafür eine viel zu hohe Fehlerquote gehabt.“

Zu Beginn der Partie sah es noch gut aus. Die TSG konnte vor gut gelauntem Publikum aus der Abwehr heraus einige Punktchancen erspielen und diese auch nutzen (4:1). Die Hausherren sielten im Angriff gefällig über alle Positionen und behielten bis Mitte des Satzes die Oberhand (15:13). Dann zeigte der Fellbacher Tim Holler sine Qualitäten im Aufschlag und brachte den Annahmeriegel der Badener mächtig ins Schwimmen. Blankenloch konnte wenn überhaupt dann nur aus der Bedrängnis heraus aufbauen und blieb in Block und Abwehr der Gäste kleben (15:19). Die TSG war nun von der Rolle, der nächste SVF Aufschläger baute die Gästeführung weiter aus (23:16) und der Rest war Formsache (18:25).

Im zweiten Satz brachte Kirchhardt Markus Wintergerst auf Außen.  Das TSG Spiel stabilisierte sich, Blankenloch ging in Front und leistete sich keine Aussetzer wie in Satz 1. Über 12:8, 17:12, 23: 19 schafften Wintergerst und Co den Satzausgleich (25:20).

Nach der 10-Minuten Pause erwischten die Gastgeber wie in Satz 1 einen Blitzstart (5:1) und schienen endgültig in der Partie angekommen zu sein. Blankenloch  stellte im Schnellangriff etwas um und konnte aus einer nun wieder stabilisierten Annahme heraus variantenreicher spielen. Doch auch die Gäste, bei denen Holler im Angriff nun immer mehr in Erscheinung trat, steigerten sich und die Teams boten einige sehenswerte Ballwechsel in einer ausgeglichenen Partie. Untypisch für die TSG war der Mangel an Abgeklärtheit beim Stand von 17:17, als zwei Fellbacher Ballberührungen in Folge nicht vom eigentlich sehr gut leitenden Schiedsgericht bemerkt wurden. „Da müssen wir cool bleiben und weiterspielen – normalerweise sind wir in solchen Situationen das schlauere Team.“ So Kirchhardt nach dem Spiel. In der Folge verballerte die TSG trotz einer Auszeit zwei weitere Angriffe und sah sich schnell mit  17:21 im Hintertreffen. Aufschläge von Marko Kienast verkürzten zwar umgehen wieder auf 20:21, doch nach einer Auszeit der Gäste waren diese wieder am Ruder. Die Badener hatten zwar noch eine letzte Chance, den Satz herumzureißen, als die Abwehr beim Stand von 21:22 stand., doch der Gegenangriff der TSG war Futter für den SVF-Block (21:23) und die Schwaben spielten den Satz souverän zu Ende (22:25).

Kirchhardt veränderte für Satz 4 nochmal seinen Aussenangriff uns setzte auf die Kombination Wintergerst / Westermann in der Annahme. Sein Team blieb zwar im Match, doch nach dem ersten Drittel des Satzes (7:8) musste das „vor sich hinplätschern“ des Spiels moniert werden, mehr Engagement wurde gefordert und auch geliefert. Es entwickelten sich abermals lange Ballwechsel, die Häufig zu Gunsten der Badener ausgingen (17:14). Nach einer Auszeit der Gäste kamen diese wieder heran (17:17) und im Gleichschritt marschierten beide Teams auf das Satzende zu. Die TSG hätte ab dem Stand von 22:20 nur noch dreimal den eigenen Angriff durchbringen müssen, um sich mindestens einen Punkt zu sichern, doch die Blankenlocher patzten gleich ersten Versuch (22:22). TSG Satzbälle bei 24:23 und 25:24 wurden jeweils Abgewehrt. In der Folge dann ein Break von Fellbach zum ersten Matchball, gefolgt von der letzten Auszeit von Kirchhardt. Doch Patrick Köder auf Seiten der Gäste ließ sich nicht aus dem Aufschlag Rhythmus bringen und sorgte mit einem direkten Punkt für das Ende der Partie (25:27).

Ein paar Minuten nach der Partie konnte man bei Blankenloch bereit wieder etwas positiver auf den Restabend zusteuern. Auch der dritte Platz ist als Aufsteiger immerhin ein toller Erfolg (der andere Aufsteiger der Saison tritt wieder den gang in die Regionalliga an). „Direkt nach dem Spiel ist das natürlich schwer, aber man muss schon mit etwas Abstand das große Ganze sehen.“ So Co-Trainer Markus Wintergerst nach der Partie.

Nun winkt die Sommerpause für die Mannschaft. Am Montag findet noch eine Abschlussbesprechung statt, ehe Planung für die kommende Saison – abermals in Liga drei – beginnt.

An dieser Stelle möchte sich die Mannschaft bei allen Helfern und Unterstützern für das Engagement in der vergangenen Saison bedanken – insbesondere bei allen Sponsoren, den zahlreichen Helfern an den Spieltagen, unserem Hallensprecher, bei unseren tollen Ballrollern und Quickmoppern – VIELEN DANK!

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