Uuuuubstaaadt
Auch die Herren 2 machen es nicht besser als die ersten Herren und verlieren Ihr letztes Hinrundenspiel gegen Ubstadt 3:0.
Der ohnehin schon verletzungsbedingt zusammengeschrumpfte H2 Kader hatte sich zum letzten Spieltag auf die absolute Mindestanzahl von 6 einsatzfähigen Spielern reduziert. Da damit auch nur ein etatmäßiger Mittelspieler zur Verfügung stand, mußte Jürgen als Universaljoker diesmal auf dieser Position ran. Aussen spielten Alex und Sven, Karsten Diagonal, Markus im Zuspiel und Dirk auf der zweiten Mittelposition. Trotz der hauchdünnen Personaldecke waren die H2 jedoch fest entschlossen, es den Ubstädtern nicht leicht zu machen und ein gutes Spiel abzuliefern.
Von Beginn an entwickelte sich ein spannender erster Satz in dem die Ubstädter durch einen starken Aussenblock immer wieder Punkten konnten. Obwohl das weitestgehend harmlose Angriffsspiel der Ubstädter selten zu einem direkten Punkterfolg führte, gelang es der TSG ihrerseits nicht, die zahllosen Lobs und harmlosen Schläge der Gegner präzise genug abzuwehren um ein flexibles Angriffsspiel aufzubauen. In Folge war man immer wieder gezwungen das Spiel über den Aussenblock der Ubstädter zu machen und scheiterte an diesem das eine ums andere mal. Nachdem man ab Mitte des Satzes nach einer kurzen Schwächephase in der Annahme einer 6 Punkte Führung hinterhergelaufen war, gelang es der TSG zum Satzende zwar noch von 16:22 bis auf 22:23 aufzuholen aber man mußte den Satz letztlich doch noch mit 25:23 abgeben.
Nach dem verbesserten Spiel zu Ende des ersten Satzes ging die TSG trotz des Satzverlustes recht zuversichtlich in den zweiten Durchgang und konnte auch direkt eine 5:0 Führung erspielen. Leider konnte diese aber nicht lange gehalten werden und Ubstadt erspielte sich bei 14:14 den Ausgleich. Im weiteren Satzverlauf konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzten bis der TSG ausgerechnet beim Stand von 24:24 zwei unnötige Fehler unterliefen und der Satz ein verfrühtes Weihnachsgeschenk an die Gegner wurde.
Noch immer sicher, daß dieses Spiel trotz des Rumpfkaders gewonnen werden kann startete man in Durchgang drei. Dass aber ausgerechnet im entscheidenden dritten Durchgang die Qualität der Annahme und der Abwehr noch weiter nachließ war doppelt bitter, da beide Mittelspieler mittlerweile fast nach Belieben Punkten konnten, falls es dem Zuspiel tatsächlich einmal gelang diese Position anzuspielen. Doch so wurde es auch im dritten und entscheidenden Satz weitestgehend das gleiche Spiel. Schwächen im eigenen Sideout gegen den starken Aussenblock und mangelhafte Verteidigung gegen die leichten Bälle des Gegners.
Zumindest der Kampfeswille war da und so konnte man nach einem zwischenzeitlichen 11:20 Rückstand wenigstens noch bis 24:20 aufholen bevor das Spiel letztendlich verloren gegeben werden mußte.
Auch wenn man an diesem Spieltag nur mit einer Rumpftruppe gegen einen der Aufstiegskandidaten in Bestbesetzung angetreten war, bleibt dennoch das Gefühl, daß einfach mehr drin gewesen wäre und man an diesem Tag mit einer etwas konzentrierteren Leistung auch die Tabellenführung hätte zurückerobern können.
Wir hoffen nun in der Rückrunde vor allem mal wieder auch den einen oder anderen Spieler auf der Ersatzbank zur Verfügung zu haben und weiterhin die Tabellenspitze in Reichweite zu halten. (jr)