Knappe Niederlage in Heidelberg

Nach dem Doppelheimsieg ging es das erste Mal in dieser Saison nach Heidelberg zum HTV/USC 2, die bis hierhin auf ihren ersten Saisonsieg warten mussten.

Nach dem Heimspieltag mit Selbstvertrauen vollgetankt wussten wir trotzdem, dass man nur bestehen wird, wenn die eigene Leistung konzentriert und dauerhaft abgerufen werden kann, um bei der zweiten Mannschaft des HTV/USC Punkte nach Hause zu bringen.

Ohne unsere vorgesehenen Zuspieler Markus Hofheinz und Simon Nowack durfte Benjamin Karch aus der dritten Herrenmannschaft die Reise nach Heidelberg antreten und somit sein Verbandsligadebüt feiern. Vorab kann man schon sagen, dass man „Benni“ überhaupt keine Nervosität angemerkt hat und definitiv zeigen konnte, dass er mit seinen Stärken adäquat mitwirken kann. Stamm Libero Jannis musste weiterhin ausfallen, konnte aber (mit einer lautstarken Fantruppe) aus dem vermeintlichen Auswärtsspiel stimmungstechnisch ein Heimspiel „zusammentrommeln“.

Nichtsdestotrotz, war der erste Satz aus Blankenlocher Sicht nicht gelungen und man musste sich 16:25 relativ klar geschlagen geben. Die Mannschaft gab sich gut als Einheit, hat jedoch den Druck in den Aufschlägen und im Angriff missen lassen. Kleinere vermeidbare Fehler haben die Satzniederlage komplettiert. Nach Ansprache unseres Spielercoaches Christoph Staab, welcher gezielt unsere Stärken/Schwächen und die des Gegners analysierte, konnte der nächste Satz gewonnen werden (25:20) – der darauffolgende mit hervorragender Spielfreude ebenso (25:23). Zu erwähnen gilt es, dass uns durch eine geschlossene Mannschaftsleistung eine hervorragende Blockabwehr gelang und zeitweise die Heidelberger relativ klar auf Abstand gehalten werden konnte – auch wenn ein 25:23 dies nicht wirklich darstellt, da die Heidelberger sich gegen Ende wieder fangen konnten.

Mit einer 2:1 Führung nach Sätzen, ist es uns leider nicht mehr gelungen den Sack zu zumachen und man musste den vierten Satz abgeben (25:19). Hier haben sich die Kurpfälzer nach einer Schwächephase wieder gefangen und konnten mit guten Blocks den Ball vom eigenen Feld fernhalten.

In den Tiebreak – mit dem berühmten psychologischen Knacks der letzten Satzniederlage – angekommen, fiel uns TSG´lern nicht viel ein, um die notwendigen Punkte zu holen. Hierbei waren die Heidelberger Spielzüge einfach konsequenter zu Ende gespielt und man musste sich am Ende mit einem klaren 5:15 geschlagen geben. Die allgemeine Stimmung war jedoch weiterhin gut, da man schließlich einen Punkt nach Blankenloch mitnehmen konnte und man stolz auf die eigene Leistung in den Hochphasen sein konnte – geprägt von der starken Abwehrleistung und guten Angriffen über alle Positionen.

Es gilt das Positive mitzunehmen und die nächsten Punkte beim SSC Karlsruhe 3 am 17.11.2019 abzuholen.

D.S.

Es spielten: Christoph Staab, Felix Blum, Danny Schneider, Benjamin Karch, Lucas Karch, Peter Fenchel und Jannis Melder.

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