Auftakt in der Bezirksliga

Spielbericht TSG 3 vs. VC Waldangelloch und TV Flehingen 2

Am 5. Oktober startete die neue Saison für den TSG III mit gleich zwei Heimspielen.

Erster Gegner war der alteingesessene VC Waldangelloch. Schon vor Spielbeginn machte man sich auf fiese zweite Bälle statt harte Angriffsschläge gefasst. Und so sollte es auch kommen.

Dank der Liberoqualität konnte man zwar einiges noch vor der Bodenberührung erreichen, doch ein sauberes Zuspiel war dann oft nicht mehr möglich. Trotzdem konnte die TSG den ersten Satz (Schlachtruf: TIK TIK BOOM) für sich entscheiden.

Der zweite Satz lief ähnlich ab, jedoch verschenkten die Jungs durch wiederholte Netzberührungen zu viele Punkte. Obwohl die Annahme besser kam und somit auch mal schnelle Aufsteiger möglich waren, musste der Satz mit 23 Punkten abgegeben werden.

Im dritten Satz wurde der Zuspieler gewechselt und die Diagonalposition ersetzt. Doch man merkte einfach, dass die Mannschaft noch nicht gut eingespielt war, Kommunikations- und Rotationsfehler waren keine Seltenheit. Gute Mittelblocker und harte Außenangriffe konnten das teilweise wieder glattbügeln, trotzdem verlor man schon wieder mit 23 Punkten.

Zunehmende Erschöpfung beim VC Waldangelloch hätten eigentlich ein gutes Zeichen für den vierten und letzten Satz sein sollen, doch auch auf der eigenen Spielfeldhälfte prallten zu viele Bälle an den fehlplatzierten Unterarmen in die falsche Richtung ab. Nach vielen guten Aktionen der Mittelbocker war die Enttäuschung dann natürlich groß, als die grünen Waldangellocher ihren 26. Punkt machten, während das Konto der TSG erneut zwei Punkte weniger zählte.

Das zweite Spiel konnte eigentlich nur besser werden.

 

Nach einer knappen dreiviertel Stunde Pause hieß es dann, gegen die Schiedsrichter aus dem ersten Spiel, TV Flehingen II anzutreten.

Von dieser Mannschaft erwartete man von Anfang an viel, deswegen war man hochkonzentriert bei der Annahme. Das klappte auch ganz gut, jedoch zeigte sich schnell die Blockstärke der Flehinger, was sämtliche Angriffsaktionen erschwerte. Verbunden mit erneuten dummen Netzgriffen führte dies relativ schnell und sicher zum 9:25 Satzverlust.

Im zweiten Satz versuchte man es dann wieder mit der ursprünglichen Startaufstellung. Das sollte der TSG, wie sich später herausstellte, aber auch nur 5 Punkte mehr einbringen. Zunehmende Müdigkeit der Blankenlocher Jungs erschwerte die sichere Annahme sowie saubere Angriffe. Verbunden mit Respekt vor dem Flehinger Block wurde dann immer mehr auf die gegnerische Hälfte gepritscht. Diese „Dankebälle“ nutzten die Flehinger ihrerseits konsequent, um zu kontern.

Fazit: Auch der zweite Satz endete enttäuschend mit 14 zu 25 Punkten.

Im dritten und letzten Satz änderte sich dann auch nicht mehr viel, wobei man erwähnen sollte, dass die TSG keinesfalls aufgegeben hat, sondern weiter konsequent versucht hat Punkte zu holen. Immer wieder wurde zum Aufsteiger angelaufen, gehechtet, angefeuert… und ins Netz gegriffen. Am Ende zeigte das Zählgerät 13:25 für Flehingen.

Gegen eine Mannschaft wie Flehingen  am ersten Spieltag mit einer zur Hälfte neu besetzten Mannschaft zu verlieren, von der ein Teil noch nie gespielt hatte, war aber im Gegensatz zum ersten Spiel dann auch keine große Enttäuschung mehr.

 

(lw)